Hans Koren Gedenkjahr 2006


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Alfred Kolleritsch
Text von Rosa Pock

Alfred Kolleritsch in Graz einzuführen, ist wie steirische Backhenderln auf den Uhrturm tragen. Seine Gedichte sind eine Verwöhnung, bedient man sich seines unherrischen Blickes auf die Welt; sie ist eine wahre Augenlust, die sich als tröstliche Parallele im Unendlichen mit einer tröstlichen Parallele trifft. Und er schafft mit ihnen "heimatlose Gegenstände", die runde Quadrate sind, weil diese Gedichte das Trostlose zu trösten vermag.




Alfred Kolleritsch
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Alfred Kolleritsch



Kurzbiografie Alfred Kolleritsch

Geboren 1931 in Brunnsee, Steiermark.
Studium von Philosophie, Germanistik und Geschichte. Dissertation über Martin Heidegger.
Mitbegründer und später Vorsitzender (bis 1995) der Künstlervereinigung Forum Stadtpark. Seit 1960 Herausgeber der Literaturzeitschrift „manuskripte". Literarisch tätig seit 1948, Veröffentlichungen seit 1958.
Zahlreiche Preise, u.a. Petrarca-Preis (1978), manuskripte-Preis des Landes Steiermark (1981), Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (1994) Hans Koren Preis 2002.

Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt: 2004 „Befreiung des Empfindens" (Droschl), 2006 „Tröstliche Parallelen" (Droschl)

Zitat aus "Tröstliche Parallelen":
im olivenbaum schweigen,
das meer zwischen den blättern,
gab dem anblick die form,
zusammengeschaut
für sie




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