Die Straffheit des Lebens, ihr unechter Glanz, ihre blendende Helligkeit.Ihre sogenannte Klarheit, ihre produzierte Objektivität, wo bleibt die warme Finsternis, in der Mensch Mensch ist und der Mensch ein Individuum tragen darf ohne das Individuum zu erschaffen, bevor es überhaupt zu existieren beginnt.
In der Welt des wirklichen Menschen.
In der Trauer keine Trauer ist, in der Freude keine Freude ist, in der die Freude Trauer und die Trauer Freude ist.In der kein Glück existiert und dieses Ziel somit für nichtig erklärt wird.Es herrscht der dumpfe Klang einer klaren Zufriedenheit.Auch in dieser Welt tanzen und lachen sie, doch sind sie der Aktivitäten in ihrer Vergänglichkeit bewusst.Und darum tanzen sie mehr, lachen sie lauter, um ihrer Häftlingskleidung Ausdruck zu verschaffen. Dies passiert in der Verschmelzung der zwei Welten.
Die Lächerlichkeit des wirklichen Menschen wird sichtbar, er revoltiert.Aber ist gerade er der Vernünftige, der Verstehende und Spielende.Seine Zerrissenheit frisst ihn auf.
Wäre es einfach hätte die Welt nur zwei Seiten, aber sie hat nicht nur mehr, sondern unendlich viele Gesichter.Und das macht es dem Suchenden nicht nur schwierig, sondern unmöglich, er fühlt sich in der Seele des Heiligen genauso echt, wie in der Seele eines Mörders, er versteht und macht den Platz Erde und ihr Schicksal verantwortlich.Es ist die Unsicherheit die ihn sicher wirken lässt, es ist die Gleichgültigkeit, die ihn hoffnungsvoll erscheinen lässt, es ist die Abgeklärtheit, die ihm Bewunderung schenkt.
Doch will auch er sich entscheiden, obwohl er das schon getan hat. Er will die Kleinigkeiten eines menschlichen Wesens erleben und damit die Kleinigkeiten regieren. Er erfasst sie nicht.
Sein Mitgefühl gilt den unüberlegten Handelnden, dem Stamm der Dummheit.Wie ein Geist in Form eines Körpers kehrt er zurück, zurück in die Welt der unbewussten Arbeiter, der Welt der lächerlichen Macher, der ungestüm Lebendigen.
Dort, ist er fremd und kennt die Gesetzte dieses Ortes nicht. Er will ihn nicht nur bloß besuchen, also kehrt er wie der verlorene Sohn zurück, nicht heim, denn sein Heim ist seine Wahrheit.Da er nun wieder zurück ist, kann er über diesen Raum weder lachen noch weinen, weil er sich in ihm aufhält und damit das Wesen seiner Überzeugung ablegen muss.
Wie in Platons Höhlengleichnis ist er aus der Höhle gegangen, hat aber nicht die Sonne des Guten gesehen, sondern den Mond des Unmöglichen, außer der, der Unmöglichkeit, auch er kehrt zurück, aber um mit den Menschen den Schatten zuzusehen.Er weiß dadurch sicherlich nicht mehr, das Einzige was ihn unterscheidet ist das Bewusstsein eines Sehenden. Keine Weisheit, keinen Gott und keine Erkenntnis trägt er bei sich, außer dem Bewusstsein.
Da dieses Bewusstsein höchstens zum Glauben an einen passiven Gott reicht, wonach er resignieren würde oder zur rein logischen Konsequenz, den Selbstmord, entschließt er sich zurückzukehren.
Sein Weg führt ihn zu einem Platz, den er doch so genau kennt, seine schwere Last wird er nicht los, die Helligkeit blendet ihn nicht. Er spielt mit der Helligkeit, dem Schein, den Geblendeten.
Das Spiel ist unbefriedigend und mühsam, er beginnt einen Kompromiss zu machen, die Welt eines wirklichen Menschen. Er lebt in dieser Welt, aber verlässt nicht seine Wahrheit.
Die Gleichgültigkeit wird für ihn zum Norm, zum absoluten Norm.Mitleid und Zorn werden in Solidarität umgewandelt, Liebe und Hass vereint.Die Produktivität einer Kraft ist der wesentliche Zugang zu einer Ausgeglichenheit der Gleichgültigkeit.Alles gilt gleich, dass heißt Worte, wie Moral, Werte oder Gott werden vom Sprachraum entfernt, sie existieren im Herzen des Menschen oder nicht.
Da dem Menschen dieses Herzen von Natur aus nicht gegeben ist muss er es finden, doch der Fund ist nicht das Erhoffte oder gar Erlösende, es ist eine grausame Erkenntnis und es geht darum mit ihr zu leben. Am Ende stehen Resignation oder Revolution, weg oder mit, Zurück, Stop oder Weiter. Weil das Weiter nur ein Selbstmord des Denkens ist und keine neuen Erkenntnisse hergibt, scheidet es aus.
Das Zurück wäre in gewisser Weise feig, gleichzeitig ist es in Betracht des Handelnden bezogen mutig und stark. Die Hauptsache ist, es ist nicht befriedigend, da aber nichts befriedigend ist außer dem Nichts, das nicht einmal durch den Selbstmord erreichbar ist, ist es anfangs der bestmögliche Ausweg.
Das Stop wäre ein Verweilen im Ausweglosen, aber gerade dieses Verweilen beinhaltet eine Hoffnung oder zumindest ein Warten. Es ist das bittere Hinnehmen einer Welt ohne einen Heiligenschein zu tragen, das Weiter revoltiert gegen diesen Heiligenschein und gegen die Trägheit, die es als Gemütlichkeit auffasst. Das Stop lacht über den zwanghaft Handelnden, den kämpfenden Verlierer, wie er in Gegenwartsromanen der westlichen Literatur zu finden ist.
Es geht um die Tatsache einer Welt und um die Welt des wirklichen Menschen, der sich in ihr aufhalten kann, ohne in ihr zu existieren und ohne das Verlangen zu haben in ihr zu existieren, er existiert oder nicht.
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Zeichnung
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